Neu im jungen 2012 - Werke und CDs
Neuschwanstein 13.6.2011 KÖNIG LUDWIG II - GEDENKKONZERT mit UA
April 2011 mit zwei großen Uraufführungen
20.10.2010 Neue Doppel-CD ENJOTT SCHNEIDER erschienen
31.10.2010 Neues Orchesterwerk UA Philharmonie Essen
29.5.2010 EARTH & FIRE. SYMPHONIC POEM , Philharmonie Taipei
ENJOTT ON TOUR
KONZERTE FRÜHJAHR 2012
Nach der UA der CIACONNA MISTICA (Allerheiligen Hofkirche der Residenz München am 25.3.) geht es vom 28.3. bis 9.4. nach Taipei und Peking, wo vor allem am 1.4. das SYMPHONIE POEM "FIRE OF INNOCENCE" in der national Concert hall Taiwan UA hat. Anfang Mai ist St. Gallen/Schweiz im Visier mit der UA GALLUS-ORATORIUM 1400 Jahre St. Gallen am 12.5., danach geht es zum Schwarzwald-Musikfestival, wo ich composer in residence bin und am 17./18. Mai die neue 5. SINFONIE: SCHWARZWALDSAGA UA hat. Am 19.5. ist gleich Probenbeginn in Beijing, wo ich ebenfalls composer in residence bin.... Aufführung des Orchesterwerks AT THE EDGE OF TIME am 21.5. Festival Beijing Modern, am 27.5. geht es direkt von dort nach Köln, wo ich bei Deutschlandradio eine CD-Aufnahme meines MORGENSTERN-LIEDERBUCHES mit den SINGPHONIKERN und Orchester dirigiere.....
ShareSoundtrack zu LACONIA bei Alhambra November 2011 erschienen
Die Musik zum TV-Eventzweiteiler LACONIA (produziert von teamworx und talback Thames für ARD/Degeto und BBC England) ist jetzt - komponiert und dirigiert von Enjott Schneider - bei Alhambra erschienen und ab sofort bei amazon und den regulären bezugsstellen erhältlich.
ShareLACONIA Eventzweiteiler von Teamworx für ARD/BBC am 2.+3.November 2011

KINO-FEELING IM TV ARD am 2. und 3. November, jeweils 20:15: LACONIA - der neue Enjott Schneider-Soundtrack (auf CD/Alhambra im Handel), mit Anna Drubich (Klavier), Sandro Friedrich (Duduk), Philharmonisches Filmorchester München, Leitung und Elektronik: Enjott Schneider, aufgenommen in Bavaria Musikstudios (Tonmeister: Klaus Strazicky).
Im September 1942 versenkte das deutsche U-Boot U156 den britischen Truppentransporter, auf dem aber vor allem zivile Passagiere waren. U-Boot Kommandant Werner Hartenstein (Ken Duken) beschließt, möglichst viele der über 2500 Schiffbrüchigen (mehr als beim Untergang der TITANIC!) zu retten. Ein provokantes und für alle Seiten schicksalhaftes Unternehmen, das aus der Perspektive der deutschen Jüdin Hilda Smith (Franka Potente) erzählt wird. Großartig besetzt, überwältigende in der See vor Kapstadt gedrehte Bilder, aufwendige U-Boot-Nachbauten. Regie: Uwe Janson, Drehbuch: Alan Bleasdale, Kamera: Michael Schreitel. Teamworx und Talkback Thames, eine deutsch-britische Ko-Produktion... kein Heldenepos, nach turbulentem Beginn eher eine Geschichte von Erinnern, Hoffen und Sterben.
Musikbeispiele, Fotos und Infos unter link:
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ShareFRIEDENSINFONIE "SALAAM" für Soli, Chor, Orchester Open Air Klassik Augsburg
Am 10.7.2011 Augsburg fand die Uraufführung statt von FRIEDENSINFONIE "SALAAM" für Sopran, Alt, Tenor, Bass, Chor und Orchester. In dem Open Air-Klassikkonzert mit 370 Sänger und dem Philharmonischen Orchester Augsburg (Ltg.: GMD Dirk Kaftan) wurde zunächst Beethovens IX. Sinfonie gespielt, dann als Finale die viersätzige FRIEDENSINFONIE nach Texten von Dschalaladdin Rumi, Nazim Hikmet, J.W. Goethe sowie Koran- und Bibelstellen.
1: ALIF – DER KLANG DES „ANFANGS“
2: ALLEGRO MAESTOSO: LOB DER SCHÖPFUNG
3: ADAGIO: VON DER LIEBE
4: FINALE: FREI WIE EIN BAUM – BRÜDERLICH WIE DER WALD
Ausführende:
Solisten und Opernchor des Theater Augsburg, Philharmonisches Orchester Augsburg, Ltg.: GMD Dirk Kaftan, mit dem Philharmonischen Chor Augsburg, den Chören des Gymnasiums St. Stephan, der Herz-Jesu-Kirche, der Sing- und Musikschule Mozartstadt Augsburg, der Kosaken Kraj e.V., mit dem Jungen Vokalensemble Schwaben, dem Türkischen Chor Sultan-i Yegah, dem Chor des Türkischen Kültürvereins, dem Koreanischen Chor Augsburg
DIE AUGSBURGER ZEITUNG vom 13.7.2011 (Frank Hendl) 1 Philharmonisches Orchester, 2 Bands, 4 Solisten, 370 Chorsänger und -sängerinnen, 450 Musiker insgesamt – der Schlussabend von „City of Peace“ war ein Mammutkonzert. Das Hauptwerk des Abends, auf das all diese Musiken hingeführt hatten, war schließlich die von Enjott Schneider als Auftragswerk ausgeführte „Salaam Friedens-Sinfonie“. Schneider hatte nicht nur spirituelle Schriften aus aller Herren Länder von der Kabbala über die Genesis und den Koran bis zum iranischen Dichter Rumi, dem Türken Nazim Hikmet und anderen verarbeitet, sondern auch Stile und Rhythmen aus den Musiken dieser Länder zur Vertonung benutzt. Nun intonierte der 370stimmige Chor östliche Töne, ertönten aus Augsburger Kehlen Koransuren und Bibelverse. Das war noch einmal pathetisch, zumal der Komponist seine Erfahrung als Filmkomponist deutlich hörbar machte und die Möglichkeiten des großen Orchesters noch einmal „beethovenmäßig“ ausreizte, und ging doch auch ans Herz. Noch fast sechs Monate bis Weihnachten, und man durfte auch mal mitten im Sommer gerührt sein und fühlen, wie erstrebenswert eine friedliche Welt wäre. Muss man Pathos geißeln? Muss man nicht. Es wäre ja so schön, wenn wir alle Brüder – und „brider“ – wären, werden könnten. Man darf das, man muss das sagen, immer und immer wieder und gerne mit allen verfügbaren Gefühlswallungen.... Von dem türkischen Dichter Nazim Hikmet stammten die deutlichsten Sätze in Schneiders Libretto: „Schafft die Knechtschaft ab des Menschen durch den Menschen!“, fordert der ganz brechtisch und formuliert die Sehnsucht nach „Leben, einzeln und frei wie ein Baum und brüderlich wie der Wald.“ Da klingt eine Leidenschaft an…. AUGSBURGER ALLGEMEINE vom 12.7.2011 (Stefan Dosch) ...den urbayrischen "Wolfi-Landler" in einem hübschen Arrangement schickten das Orchester und zwei Hackbrett-Spieler (Komalé Akakpo, Birgit Stolzenburg de Biasio) hinauf in den Abendhimmel. Nicht nur die Bearbeitung dieser Volksweise, auch die Komposition des Hauptstücks der Finalveranstaltung lag in den Händen von Enjott Schneider. "Salaam", die FRIEDENSINFONIE des Münchner Musikhochschul-Professors, ist ein Werk voll bester Absichten. Mit eklektizistischem Fleiß hat Schneider für dieses Auftragswerk unterschiedlichster Texte aus dem westlichen wie dem östlichen Kulturkreis zusammengestellt und in vier Sätzen vertont, bezeichnenderweise für dieselbe Besetzung wie Beethovens Neunte. Dass Schneider sich gerade auch auf Filmmusik versteht (u.a. "Schlafes Bruder"), das hört man seiner "Salaam"-Partitur an. Süffigen Klang scheut sie ebenso wenig wie einprägsame rhythmische Floskeln, und wirkungsmächtige harmonische Wendungen kulminieren in Klangballungen, die unverhohlen auf Überwältigung zielen. Am Ende geht Schneider noch über Schiller-Beethoven hinaus, nimmt stellvertretend für die gesamte Schöpfung die Fauna brüderlich in den Arm und lässt Soli und Chor mit den Worten des Fürsten Pückler flehen: "Wir sehnen uns so sehr nach der Freiheit der Bäume!"
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Frisch vom Presswerk (auch bei I-tunes und Amazon) lieferbar ist die neue Doppel-CD FILMMUSIK ENJOTT SCHNEIDER
