Kategorie:  Orgel / Sacred Music

Das Coronavirus, das weltweit eine irrationale Angst erzeugte, die öffentliches Leben, Kultur und menschliches Miteinander auf bislang für unvorstellbar gehaltene Weise lahmlegte, ist eine Form aktueller Apokalyptik. Niemand weiß, wie lange die Geißel dieser Angst uns gefangen hält und wann unbefangene Kommunikation, Kontakte und freundschaftliches Umarmen wieder möglich sein werden.
Das Werk kann zusammenhängend im Konzert oder einzeln in liturgischer Verwendung gespielt werden: die TOCCATA mit dem Leitmotiv des gregorianischen „Dies Irae“ als Musik zum Eingang oder Ausgang, die VISION als meditative Musik zu Kommunion bzw. Abendmahl.

Sätze: I: TOCCATA „DIE APOKALYPTISCHEN REITER“
II: VISION „WASSER DES LEBENS“

Dauer: 7 Minuten

Besetzung: Orgel solo (möglichst drei Manuale)

Vorwort: Während die „Apokalypse“ eine biblische Version (Johannes-Evangelium) des Weltendes ist, bezeichnet die „Apokalyptik“ darüber hinaus eine Endzeitstimmung oder Weltuntergangs-Prophetie. Das Coronavirus, das weltweit vom Himalaya Asiens bis zum Regenwald in Südamerika grassiert und eine irrationale Angst erzeugte, die öffentliches Leben, Kultur und menschliches Miteinander auf bislang für unvorstellbar gehaltene Weise lahmlegte, kommt solcher Apokalyptik nahe. Niemand weiß, wie lange die Geißel dieser Angst die Menschheit gefangen hält und wann unbefangene Kommunikation, Kontakte und freundschaftliches Umarmen wieder möglich sein werden.
Das Werk kann zusammenhängend im Konzert oder einzeln in liturgischer Verwendung gespielt werden: die TOCCATA mit dem Leitmotiv des gregorianischen „Dies Irae“ als Musik zum Eingang oder Ausgang, die VISION als meditative Musik zu Kommunion bzw. Abendmahl.

Anmerkungen: Kompositionsauftrag:
„Orgelmusik in Zeiten von Corona“, Initiative der evangelischen und katholischen Kirche, durchgeführt vom Deutschen Musikrat.