Kategorie:  Symphonie / Orchester , Kammermusik

Krzysztof Penderecki (1933 – 2020) ist eben verstorben, - einer der bedeutendsten Komponisten der Neuen Musik, - ein unerreichbar Großer. Zwar war er weit über Polen hinaus ein Kosmopolit und als Weltbürger überall zuhause, in seinem Herzen blieb er aber Pole voller Liebe zu seiner Heimat. Deshalb wollte ich Penderecki zu Ehren eine „Mazurka“ schreiben, in der sich bekanntlich seit Frédéric Chopin die polnische Seele so unvergesslich widerspiegeln kann. Und da die polnische Seele durch den Tod von Penderecki so verletzt und traurig wurde… entstand eben die Idee der „Mazurka Triste“.
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Kompositionsauftrag des Sileasian Philharmonic Symphony Orchestra, Katovice/Poland April 2020

Dauer: 7 Minuten

Notenausgabe: PWM Edition Warschau , 2020

Besetzung: Violine 1-2-3 / Viola 1-2 / Violoncello 1-2- / Kontrabass

Vorwort: Das Werk wurde in der Zeit der Covid19-Pandemie komponiert, als das musikalische und öffentliche Leben nur noch digital im Netz stattfand. Spielregeln: Ich sollte am Montag, den 6. April 2020 ein Werk „In Memoriam Penderecki“ schreiben, - mit zwei Werk-Anfängen. Diese wurden mit Partitur und Klangdemo ins Internet gestellt, damit das Publikum eine Auswahl trifft. Ich schrieb einen Werkanfang „Furioso“ und alternativ einen Werkanfang „Mazurka Triste“…. Am Montagabend erhielt ich dann das Votum pro „Mazurka Triste“… so dass ich über Nacht dann die nächste Minute in zwei Varianten A1 und A2 (zum auswählen). Komponieren und produzieren konnte. Am Dienstag entschied die Internetcommunity dann für A1 und ich komponierte über Nacht wieder B1 und B2…und so weiter. Mit E1 und E2 waren dann alle 12 Teile komponiert, - und die „Mazurka Triste“ fertig. – Es war eine stressreiche aber sehr interessante und spannende Erfahrung, - erstmal in der Musikgeschichte entstand also ein Werk mit kontinuierlicher Publikumsbeteiligung.
Krzysztof Penderecki (23. November 1933 – 29. März 2020) ist eben verstorben, - einer der bedeutendsten Komponisten der Neuen Musik, - ein unerreichbar Großer. Zwar war er weit über Polen hinaus ein Kosmopolit und als Weltbürger überall zuhause, in seinem Herzen blieb er aber Pole voller Liebe zu seiner Heimat. Deshalb wollte ich Penderecki zu Ehren eine „Mazurka“ schreiben, in der sich bekanntlich seit Frédéric Chopin die polnische Seele so unvergesslich widerspiegeln kann. Und da die polnische Seele durch den Tod von Penderecki so verletzt und traurig wurde… entstand eben die Idee der „Mazurka Triste“.

Anmerkungen: Die Audio-Snapshots sind swind eingespielt von der Schlesischen Philharmonie via online-concert, - daqs Streichorchester spielte zusammen in einer video-session!