Kategorie:  Symphonie / Orchester

Beim Propheten Elia finden wir Machtpolitik, Kampf, Fluch und Töten im Namen Gottes, verbunden mit mantischen Fähigkeiten wie Schwurzauber und schwarze Magie. Wunder begleiten seinen Lebensweg. - Als Reaktion auf die überwältigend umfangreich gewordene prähistorische Forschung mit ihren Ergebnissen einer extraterrestrischen Intelligenz (astronomisch-technologisches Wissen; Einsatz von Flugkörpern u.a.) darf nicht ohne Grund gefragt werden: War der „Gott“ des Elia ein Außerirdischer, der ihn als seinen Vasallen führte? War also die Himmelfahrt des Elia in Wirklichkeit ein Aufsteigen im Feuer und Rauch von Raumfahrzeugen? War sein „Feuer vom Himmel“, mit dem er Feinde vernichtete das Feuer von Waffen und Bomben? - Vom Unbekannten und Rätselhaften handelt dieses Werk „Elia – The Secret World Beyond“ / „Die geheimnisvolle Welt jenseits Elia“. Es ist eine orchestrale Meditation, die uns “zum Schweben“ bringen und uns von allzu festgefahrenen Vorverständnissen des Seins entführen soll.

Dauer: 8 Minuten

Notenausgabe: Ries & Erler Musikverlag Berlin , 2019

Besetzung: 2 flutes / 2 oboes / 2 clarinets / 2 bassoons
4 frenchhorns / 2 trumpets / 3 trombones (T-T-B) / Basstuba
1 Percussionist: Timpani, Tamtam, 3 suspended cymbals, 3 suspended triangles, metal Chimes, Claves, Holzbrett (wooden box) mit Hammer/with hammer, Tubular Bell c+c#
String Orchestra (Vl1, Vl2, Vla1, Vla 2, Vc1 Vc2, Contrabass)

Vorwort: ELIA - THE SECRET WORLD BEYOND.
Prologue to Mendelssohn's Oratorio op. 70 Elias

Beim Propheten Elia finden wir Machtpolitik, Kampf, Fluch und Töten im Namen Gottes, verbunden mit mantischen Fähigkeiten wie Schwurzauber und schwarze Magie. Wunder begleiten seinen Lebensweg: Speisung durch Raben, Kontakte mit Engeln, die Fähigkeit, das Wetter mit Dürre, Regen und Sturm zu lenken, Auferweckung von Toten, Teilung und Vermehrung von Wasser. Vor allem war er auch Gebieter des Feuers und wurde gerne als „Prophet wie Feuer“ bezeichnet: So ließ er etwa (abseits auf einem Berg sitzend) Feuer vom Himmel regnen, um 102 ihn verfolgende Soldaten zu töten oder wurde am Ende seines Weges von feuerumhüllten Wagen mit Sturm und Rauch in den Himmel gehoben.
Als Reaktion auf die überwältigend umfangreich gewordene prähistorische Forschung mit ihren Ergebnissen einer extraterrestrischen Intelligenz (astronomisch-technologisches Wissen; Einsatz von Flugkörpern u.a.) darf nicht ohne Grund gefragt werden: War der „Gott“ des Elia ein Außerirdischer, der ihn als seinen Vasallen führte? War also die Himmelfahrt des Elia in Wirklichkeit ein Aufsteigen im Feuer und Rauch von Raumfahrzeugen? War sein „Feuer vom Himmel“, mit dem er Feinde vernichtete das Feuer von Waffen und Bomben? Es lohnt sich, hier einmal vorurteilsfrei das inzwischen in endlosen Forschungsbänden angesammelte Wissen durchzugehen.
Vom Unbekannten und Rätselhaften handelt dieses Werk „Elia – The Secret World Beyond“ / „Die geheimnisvolle Welt jenseits Elia“. Es ist eine orchestrale Meditation, die uns “zum Schweben“ bringen und uns von allzu festgefahrenen Vorverständnissen des Seins entführen soll. Toleranz statt Vor-Urteil.
Musikalisch gibt es nur einige Bezüge zu Mendelssohns Oratorium: bisweilen ist sein „Fluchmotiv“ mit den abfallenden Tritoni c-fis / g-cis hörbar, am Ende auch seine Motive des „Feuers“ und des „Winds“.



(Als erklärende Erweiterung des für manche Menschen vielleicht überraschenden Vorworts folgt ein kurzer Essay):

Enjott Schneider: ELIA-GEDANKEN
Es gehört zum Wissen aller Religionen der Welt, dass „Gott“ der Urgedanke des Universums ist, eine geistige Idee, die alles erschaffen hat und heute noch steuert und reguliert. Allen Formen der Materie – ob mineralisch, anorganisch oder lebendig – wohnt dieser universelle Geist als gestaltprägendem Funke inne, oft als naturhafte Gesetzmäßigkeit erkennbar. Um den Geist in der Materie und das allumfassende Prinzip der Liebe als eines Verbundenseins mit allen Parametern der Schöpfung erkennen zu können, verweisen alle Religionen auf Achtsamkeit, Demut statt Hochmut und Größenwahn, auf Rücknahme des Egos zugunsten eines Miteinanders, auf Friede statt Kampf. Respekt vor Leben in allen Formen ist die spirituelle conditio für einen Respekt vor der Schöpfung.
In der Bibel steht gerade das „Buch der Könige“ mit seinen Propheten-Darstellungen oft diametral solchem Bild eines die Schöpfung als verbindenden Geist durchziehende Gottheit entgegen: Aggression, Töten und Erschlagen findet viel hunderttausendfach statt. Machtpolitik und Kriege sind die Triebfedern einer (auch hinsichtlich der patriarchalen Ausrichtung) asymmetrischen Gesellschaftsstruktur. Von der achtsamen Spiritualität eines Christus, der gerade in der Bergpredigt sich für Friede, Vergebung und gegenseitiges Verstehen sich einsetzt, scheint das religiöse Verhalten dieser „Könige“-Epoche meilenweit entfernt zu sein.
Auch beim Propheten Elia finden wir Machtpolitik, Kampf, Fluch und Töten im Namen Gottes, Rätselhaft kommen noch seine mantischen Fähigkeiten, Schwurzauber und schwarze Magie dazu, die ihn zur schillernden Figur werden ließen. Diese faszinierte schon damals zu Zeiten seines Widersachers König Ahab (870 -851 v. Chr.) bis zu Mendelssohn oder noch heute die Menschen. Unerklärliche Wunder begleiten seinen Lebensweg: Speisung durch Raben, Kontakte mit Engeln, die ihn stärkten, die Fähigkeit, das Wetter mit Dürre, Regen und Sturm zu lenken, Auferweckung von Toten, Teilung und Vermehrung von Wasser. Vor allem war er auch Gebieter des Feuers und wurde gerne als „Prophet wie Feuer“ bezeichnet: So ließ er etwa (abseits auf einem Berg sitzend) Feuer vom Himmel regnen, um 102 ihn verfolgende Soldaten zu töten oder wurde am Ende seines Weges von feuerumhüllten Wagen mit Sturm und Rauch in den Himmel gehoben.
Nun gibt es in der prähistorischen Forschung erstaunlich präzise und umfassend dokumentiert nicht mehr zu leugnende Anhaltspunkte, dass es in Paläolithikum und Neolithikum eine Zivilisation gab, die in allen Gegenden der Erde ein Netzwerk hochentwickelter Observatorien baute: in Pyramiden, Tempeln, Steinkreisen u.a. Mit den genauen Berechnungen von Breitengraden, interstellaren Darstellungen oder exakten Kalendern verweist alles auf eine technologisch hochentwickelte Kultur extraterrestrischen Ursprungs. Fluggeräte waren Basis dieser weltweit-interkontinentalen Gleichartigkeit der Muster. Das legen z.B. die bis heute erhaltenen „Landebahnen“ in Nazca (Südamerika) nahe, die gleichartig auch etwa in Dänemark oder (versteckt unter den Regenwäldern) in Südostasiens oder Brasilien zu finden sind…. und vor allem auch in dem Dreieck von Mesopotamien, Ägypten und vorderem Orient. Die Einwirkungen und Steuerungen dieser extraterrestrischen Intelligenz lösen viele Rätsel der Evolution: sie erklären z.B. den „missing link“ zwischen Steinzeitmensch und homo sapiens, das plötzliche Auftauchen einer mathematischen Präzisionskultur, Kenntnisse von Planeten, Nebenmonden, Umlaufbahnen und astronomischem Detailwissen.
Waren also die Götter des Alten Testaments extraterrestrische Wesen, die man anbetete und infolge ihrer technologischen Wunder-Gerätschaften bewunderte. Während Erich von Däniken vor 60 Jahren mit seinen (inzwischen über 30 Büchern) milde als Phantast belächelt wurde, gibt es heute eine internal anerkannte community von Archäologen und Prähistorikern, die ihre Forschungsergebnisse in riesigen Datenbanken vernetzen und damit Däniken verifizieren. War also die Himmelfahrt des Elia ein Aufsteigen im Feuer und Rauch von Raumfahrzeugen? War sein „Feuer vom Himmel“, mit dem er Feinde vernichtete das Feuer von Waffen und Bomben? Es lohnt sich, hier einmal vorurteilsfrei das inzwischen in endlosen Forschungsbänden angesammelte Wissen durchzugehen. Gerade der Gottesberg Horeb, heute Sinai, ist schon in sumerischen Tontafeln und Aufzeichnungen als Teil einer Landebahnstruktur beschrieben, die sich mathematisch strukturiert vom Berg Ararat über Baalbek, Jerusalem bis zum Gizeh-Plateau der Pyramiden erstreckten. War der „Gott“, der sich auf dem Sinai schon bei Moses dem Menschen offenbarte und Befehle gab, also eine nicht-irdische Intelligenz?
Heute – im Zeitalter der interkontinental vernetzten Datensammlungen, sind die Beweise und „Aha-Effekte“ umwerfend. Die sumerisch-ägyptische Keilschrift (mit entziffertem Wissen um außerirdische Wesen) findet sich identisch auch in den Tempeln und Zeugnissen der präkolumbianischen Kultur der Maya und Azteken. Deren Pyramiden entstanden nicht nur parallel zu den ägyptischen Pyramiden sondern auch zu den (immer noch wenig bekannten) bosnischen Pyramiden bei Visoko. Alles mit unzähligen standardisierten technologischen Gemeinsamkeiten: so ist etwa ein raffiniertes Verschlussmuster (Metall in Fels mit ausgestanztem Nut), in südamerikanischen, orientalischen oder südostasiatischen Bauten gleichartig belegt, - in Tempelanlagen mit zum Teil 10-30 Tonnen schweren Felsplatten, die niemals von dem uns bekannten Typus des Steinzeitmenschen aufgetürmt werden konnten. In Bagdad aber auch in ägyptischen Tempeln, aber auch in chinesischen Höhlen finden wir – säuberlich ikonographisch dokumentiert - prähistorische „Batterien“ mit Kupferzylindern, Eisenstäbe und saurer Lauge zur Elektrolyse. Im vieltausendjährigen Höhlensystem Göbekli Tepe (heute Türkei), was als astronomisches Präzisionswerk auf das Sternbild des Schwans ausgerichtet ist, finden sich Symbole aus Doppel-„C“ und „H“, die man gleichartig auch in Zentralaustralien findet. Der astronomisch exakt ausgerichtete Tempel Salomos (dessen ihm zugeordnete biblische Textstellen sich ebenfalls leicht als „Fliegen-Können“ lesen lassen) verweist in seiner Bauweise wiederum ganz international auf Bauwerke in Rosslyn/Schottland. In Salomons Tempel in Jerusalem gibt es noch heute eine große und heilige Plattform aus kolossalen Steinquadern, die kein Mensch oder keine je konstruierte Maschine je bewegen konnte. Eine gleichartige kolossale Plattform als Landeort gibt es in Baalbek….. was wiederum nahelegt, dass der „Gott“ Baal ein äußerst realistischer Nebensacher des von Elia verehrten Gottes war. War also der „Monotheismus“ im Eigentlichen eine Kampfansage der Götter untereinander?
Absolut erwähnenswert und augenfällig sind die biblischen Texte zum Propheten Hesekiel, dessen „Flugwerk“ so detailliert in Maß und Aussehen beschrieben ist, das man es rekonstruieren konnte. Er ist analog zu Elia leiblich in Fleisch (also nicht als Gestorbener) in „den Himmel aufgefahren“. Die Tank- und Wartungsstationen passend zu diesem von Hesekiel präzise beschriebenen Fluggeräts findet man weltweit in mehreren prähistorischen Bauten, etwa im Tempel Vijiyangara in Indien…
All dies und noch weit andere spannenden Themen kann heute dankenswerter Weise man in vielen Büchern nachstudieren. Ohne nun dogmatisch eine unumstößliche Wahrheit fixieren zu wollen und eventuell das religiöse Empfinden eines ganz in der traditionellen Kirchenlehre aufgewachsenen Christen zu verletzen, kann man empfehlen, einmal diese alternative Forschung zu akzeptieren und vorurteilsfrei zur Kenntnis zu nehmen. Es sind wissenschaftlich, archäologisch und prähistorisch gesicherte Fakten einer international forschenden Phalanx aufklärender Menschen, die unbestreitbar eines aussagen: Die Welt ist geheimnisvoller als wir glauben! Die großen Rätsel leben mitten unter uns! Es gibt eine Dimension jenseits des Materiellen. Materie ist nicht fest, das meiste unseres Alltags ist ist ungesichertes für uns nicht
(be-)greifbares Vakuum, - Leere.
Vom Unbekannten und Rätselhaften – ohne dass an eine Klärung zu denken wäre - handelt dieses Werk „Elia – The Secret World Beyond“ / „Die geheimnisvolle Welt jenseits Elia“. Es ist eine orchestrale Meditation, die uns “zum Schweben“ bringen und uns von allzu festgefahrenen Vorverständnissen des Seins entführen soll. Im Islam hat man in solchem Sinne die Eigenschaften des Elia sehr treffend auf den Punkt gebracht: dort wird “Ilyas“ in zwei Suren des Korans erwähnt und er spielt in der islamischen Sage eine Rolle als eine zwischen Himmel und Erde „schwebende“ mystische Person. - Materie ist niemals die primäre Realität. Der Geist formt die Materie. Und in der unendlichen Summe alles Geistigen, - da begegnet uns der wirkliche Gott.

Anmerkungen: Um die geheimnisvollen möglichen Bezüge des Elia zu ausserirdischen Intelligenzen sinnlich zu machen, ist ein rhythmisches Leitmotiv (meist von der Oboe gespielt) der Morse Code des Namen ELIA: e = kurz / l = kurz lang kurz kurz / i = kurz kurz / a= kurz lang).
Diese brilliante Idee verdanke ich meinem Komponistenkollegen Ferran Cruixent (Barcelona).

Uraufführung:  07.02.2020, Laeizhalle Hamburg

Uraufführung Interpreten: Lübecker Philharmonie, Ltg.: Hansjörg Albrecht, in Verbindung mit Carl Philipp Emmanuel Bach-Chor Hamburg (Geräusche, Vokalisen)