Kategorie:  Kammermusik

Eine Metamorphose zu Ehren von Beethovens 250. Geburtstag. Seine Goethe-Vertonung „Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß was ich leide“ zieht sich als Leitmotiv durch mein eigenes Leben, das parallel zu Beethoven in 2020 den 70. Geburtstag feiern darf.
Es ist in Erinnerung an meine Mutter komponiert, die vor wenigen Wochen gestorben ist und völlig überraschend – als ich schon an meinem Kompositionsprojekt war - dieses Wort „Sehnsucht“ wählte, um unsere Beziehung zu beschreiben.

Dauer: 4 Minuten

Besetzung: Piano solo

Soloinstrumente: Klavier

Vorwort: DESPAIR & LONGING.
WITH BEETHOVEN …BEYOND ALL TIME
for piano solo

VERZWEIFLUNG UND SEHNSUCHT
MIT BEETHOVEN …JENSEITS ALLER ZEIT
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Vorwort:
Eine Metamorphose zu Ehren von Beethovens 250. Geburtstag. Die Verzweiflung, meist unterdrückt, wird durch die unendliche Sehnsucht gemindert, die sich in einer kleinen Melodie auszudrücken vermag. Beethovens Goethe-Vertonung „Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß was ich leide“ zieht sich als Leitmotiv durch mein eigenes Leben, das parallel zu Beethoven in 2020 den 70. Geburtstag feiern darf.
Es ist in Erinnerung an meine Mutter komponiert, die vor wenigen Wochen gestorben ist und völlig überraschend – als ich schon an meinem Kompositionsprojekt war - dieses Wort „Sehnsucht“ wählte, um unsere Beziehung zu beschreiben.
Goethes Worte, die auch Beethoven faszinierten und die er in drei Versionen vertonte:
Nur wer die Sehnsucht kennt weiss, was ich leide! / Allein und abgetrennt von aller Freude, / seh‘ ich ans Firmament nach jener Seite. /
Ach! Der mich liebt und kennt ist in der Weite. / Es schwindelt mir, es brennt mein Eingeweide. / Nur wer die Sehnsucht kennt, weiss was ich leide!
(Lied der Mignon aus Goethes „Wilhelm Meister“-Roman)

Widmung: Dedicated to Susanne Kessel and her wonderful project "250 piano pieces for Beethoven"