Kategorie:  Filmmusik

Sätze: 1: Dr. Doolittle und seine Tiere (Deutschland 1928) 2: Thumbelina (Däumelinchen) (Großbritanien 1954) 3: Puss-in-Boots (Der gestiefelte Kater) (Großbritanien 1954) 4: Cinderella (Aschenputtel) (Großbritanien 1954)

Dauer: 55:00 (25:00, 10:00, 10:00, 10:00)

Notenausgabe: Schott Musik International , Leihmaterial /Partitur und Stimmen , 1999

Besetzung: Klarinette (Altsax.), Akkordeon, Schlagzeug, Viola, Vcello, Kontrabass (6 Spieler)

Vorwort: Die 1899 in Berlin geborene und 1981 in Dettenhausen gestorbene Lotte Reiniger gilt als eine der herausragenden Künstlerinnen auf dem Gebiet des animierten Films; inspiriert durch das chinesische Schattentheater entwwickelte sie in den frühen 20er Jahren das Genre des Silhouettenfilms.
Zu vier ihrer phantasievollen und ausdruckstarken Märchenkurzfilme schuf Enjott Schneider, einer der führenden deutschen Filmkomponisten, neue Begleitmusiken für nur sechs Instgrumente. Diese sind im Schwierigkeitsgrad auch von Schul- oder Laienensemble aufführbar,lassen jedoch improvisierten Spielraum für eine differenziertere Interpretation. Stilistisch zeichnet sich jede Partitur durch kleine Eigenheiten aus: 'Dr. Doolittle' hat bedingt durch die Afrikathematik 'Ethno'-Charakter durch eine deutliche Dominanz des Percussiven; 'Thumbelina' ist eine tonal schwebende Reihenkomposition; 'Puss in boots' ist swing- bzw. jazzbeeinflußt; 'Cinderella' greift einen kinderorientierten Märchenstil auf. (aus dem Katalog 'Filmmusik' des Musikverlags Schott)

Uraufführung:  12.01.2000, Caligari - Kino Wiesbaden

Uraufführung Interpreten: Instrumental-Ensemble, Leitung: Nathalie Schwarzer

Uraufführung Presseberichte: Wiesbadener Tagblatt (15.12.99)...konnte der renommierte Münchner Komponist Enjott Schneider gewonnen werden, der in sehr individuellen Zügen die einzelnen Charaktere treffsicher nachzeichnete und dabei doch nie den Zusammenhang ausblenden mußte. Unter der musikalischen Leitung von Nathalie Schwarzer entwickelte das Ensemble so eine ganz eigene Dynamik, die in Kombination mit den lebendig wirkenden Scherenschnitten einen spannungsvollen Dialog erzeugte.
Wiesbadener Tagblatt (Leserbrief vom 21.12.99)...das Orchester spielte in hervorragender Abstimmung und Kinder wie Erwachsene folgten dem Geschehen mit Faszination..alle waren gebannt von diesen zauberhaften Filmen mit der begleitenden Musiki und den Texten...