Kategorie:  Symphonie / Orchester , Chor / Vokal

"AUS ABGRUNDTIEFER FINSTERNIS" ist eine Vertonung des düsteren Psalms 88 für Vokalensemble / Chor, Solovioline und Orchester. Kompositionsauftrag für die Jesuiten-Kathedrale St. Michael in München zum Gedenkkonzert anläßlich "75 Jahre Zerstörung durch Bombenangriff im November 1944". Das Werk wird als Kommentar und Einleitung zu Mozarts Requiem d-moll im nahtlosen Übergang gespielt. Die Besetzung ist mit Mozart identisch. Es ist vielseitig ausführbar mit Soli (S A T B) oder mit vierstimmigem Chor oder in diversen solistisch-chorischen Varianten.

Dauer: 10 Minuten

Notenausgabe: Strube Musikverlag München , 2019

Besetzung: AUS ABGRUNDTIEFER FINSTERNIS
Psalm 88 für Vokalensemble, Chor (ad libitum), Solovioline und Orchester

2 Klarinetten (B) (auch Bassetthorn ad lib.)
2 Fagotte
3 Posaunen (T-T-B)
Schlagzeug und Pauke
Orgel
Solovioline
Streichorchester
Chor oder Solistenensemble (S-A-T-B) oder chorisch-solistische >Mischungen

Textdichter: Psalmtext der Bibel

Vorwort: Diese Vertonung des düsteren Psalms 88 für Vokalensemble / Chor, Solovioline und Orchester ist ein Kompositionsauftrag für die Jesuiten-Kathedrale St. Michael in München zum Gedenkkonzert anläßlich "75 Jahre Zerstörung durch Bombenangriff im November 1944". Das Werk wird als Kommentar und Einleitung zu Mozarts Requiem d-moll im nahtlosen Übergang gespielt. Die Besetzung ist mit Mozart identisch. Es ist vielseitig ausführbar mit Soli (S A T B) oder mit vierstimmigem Chor oder in diversen solistisch-chorischen Varianten. Trotz der katastrophalen Trostlosigkeit des selten gelesenen Psalms 88 bietet die Musik – vor allem auch durch die Solovioline – einen Horizont des Trostes und der Hoffnung aufzuzeigen.

Widmung: Dem Kirchenmusikdirektor Dr. Frank Höndgen in Freundschaft gewidmet....

Anmerkungen: Textauswahl:
O HERR, du Gott meines Heiles,
vor dir schreie ich am Tag und bei der Nacht

Laß mein Gebet vor dein Antlitz dringen,
meinem Flehen neige dein Ohr.

Denn mit Leid ist meine Seele gesättigt,
mein Leben ist dem Totenreich nahe.

Ich bin unter die Toten entlassen
Wie die erschlagenen, welche ruhen im Grab

Du brachtest mich in die unterste Grube,
in abgrundtiefe Finsternis.

Ich aber, HERR, ich schreie zu dir um Hilfe:
Warum, o Herr, verwirfst du mich,
warum verbirgst du vor mir dein Antlitz?

Über mich fuhr dahin die Glut deines Zornes,
deine Schrecken machen mich stumm.

O HERR, du Gott meines Heiles,
vor dir schreie ich am Tag und bei der Nacht

Uraufführung:  24.11.2019, Jesuiten-Kathedrale St. Michael München

Uraufführung Interpreten: „Wie liegt die Stadt so wüst“
Konzert am 24. November 2019 zum 75. Jahrestag der Zerstörung von St. Michael in München
mit:
Bettina Kühne, Sopran
Birgit Rolla, Alt
Markus Zeitler, Tenor
Sebastian Myrus, Bass
Chor und Orchester St. Michael
Solovioline: Peter Riehm
Leitung: Chordirektor Dr. Frank Höndgen