Kategorie:  Symphonie / Orchester

Ein Novum der Musikgeschichte, - das erste Konzert für Solovioline und Piccolotrompete. ALTAI – TRACES TO INFINITY ist inspiriert von der unendlichen Weite und Schönheit Kasachstans und seiner Ostbegrenzung hin zur Mongolei, China und Sibirien. ALTAI ist ein einzigartiges Naturwunder voller Mythen.
Alle stark dem Wesen Kasachstans entnommenen Impressionen (wie etwa "Weite", "Pferderitt" oder "Adlerflug") sind flüchtig als „Kaleidoskop“ angeordnet: eine schillernde Vielfalt schnell wechselnder Stimmungen, in welche die beiden ungleichen Soloinstrumente Violine und Piccolotrompete in meist überraschenden Wendungen eintauchen.

Sätze: 1: Endlessness of Montains / Unendlichkeit der Berge
2: Horse ride & Eagle Flight / Pferderitt & Adlerflug
3: Moon over Belukha Mountain / Mond über Belukha Mountain
4: Rondo – Finale

Dauer: 22 Minuten

Besetzung: Orchestration:
Flute 1+2 I(2nd also Piccolo)
Oboe 1+2 (2nd also English Horn)
Clarinet 1+2 in Bb (2nd also Bass Clarinet in Bb)
Bassoon 1+2
French Horns 1-3 in F
Timpani
Percussion I (Triangle, Tamtam, metal chimes, large Bass Drum, small Tomtom)
Percussion II (Triangle, Glockenspiel, Vibraphone, 3 cymbals hanging, woodblock, hand drum (on a stand), snare drum)
Large String Orchestra (14-12-10-8-6)

Soloinstrumente: Trompete (B), Violine

Vorwort: ALTAI – TRACES TO INFINITY / SPUREN INS UNENDLICHE ist inspiriert von der unendlichen Weite und Schönheit Kasachstans, das zwischen Kaspischem Meer und dem Altai-Gebirge liegt und das flächenmäßig der neuntgrößte Staat der Erde ist. Für die meisten Europäer eine terra incognita! Das Altaigebirge ist ein einzigartiges Naturwunder voller Mythen, das im Osten des Landes mit Höhen bis zu 4500 Metern liegt, und den Übergang zu Mongolei, China und Russlands Sibirien bildet.
Motive und Struktur des musikalischen Materials sind zum Teil nach dem Vorbild kasachischer traditionelle Musik geformt. Die Intervallik, Rhythmik und Melodietypen kasachischer Folklore sind sehr eigenständig und von unglaublichem Reichtum. Einige Lieder und Tänze wurden auch wortgetreu zitiert: etwa der „Chant Shakerim“ von Eli Erbalin als Klammer von erstem und letztem Satz; oder zu Beginn des zweiten Satzes „Telkocyr – Ein Fohlen mit zwei Königinnen“ von K. Klybayeva. Sie entstammen der für kasachische Musik legendär gewordenen Sammlung des 19. Jahrhunderts „500 kasachische Lieder und Kyuis“ von Aleksandr V. Zataevich.
Alle musikalische Materialien und Impressionen sind sehr flüchtig als „Kaleidoskop“ angeordnet: keine strenge Durchführung von Motiven, sondern eine schillernde Vielfalt schnell wechselnder Stimmungen, in welche die beiden ungleichen Soloinstrumente Violine und Piccolotrompete in meist überraschenden Wendungen eintauchen.

Widmung: Für meine Mutter, Gisela Schneider: sie liebte die Berge und kam von den Bergen und hat mir die Sehnsucht nach den bergen gegeben!

Uraufführung:  08.05.2019, Great Concert Hall in Astana/Kasachstan

Uraufführung Interpreten: Aiman Mussakhajayeva (Violin)
Otto Sauter (Piccolo Trumpet)
Symphonic Orchestra "Academy of Soloists"
Conductor: Peter Manning