Hier findet man Werke für Querflöte, aber auch für Blockflöte und Panflöte
DIE SEHNSUCHT MEINES GEO-DREIECKS. EINE BERICHTERSTATTUNG für zwei Flöten und Klavier wurde 1984 in dieser Originalbesetzung komponiert. Das Werk thematisiert die Spannung zwischen Emotion/Expressivität einerseits und Kalkül/Konstruktion andererseits, der moderne Musik ausgesetzt ist. Gellende Peitschenhiebe, nüchterne Krebsläufigkeit und ein im Klavierbass verborgenes Wagnerzitat „Sink hernieder, Nacht der Liebe“ gehören zu den irritierenden Gegenläufigkeiten dieses Werkes.
DIE SEHNSUCHT MEINES GEO-DREIECKS. EINE BERICHTERSTATTUNG für zwei Flöten und Streichquartett thematisiert die Spannung zwischen Emotion/Expressivität einerseits und Kalkül/Konstruktion andererseits, der moderne Musik ausgesetzt ist. Gellende Peitschenhiebe, nüchterne Krebsläufigkeit und ein im Violoncello verborgenes Wagnerzitat „Sink hernieder, Nacht der Liebe“ gehören zu den irritierenden Gegenläufigkeiten.
RONDO OSCURO für Soloflöten und 7 Querflöten wurde 2003 für Klaus Rester und sein Konzertprojekt "Flute mystique" komponiert. Ein augenzwinkernd naives Rondothema führt jeweils zu den Zwischenteilen von vexierbildartiger Fremdheit. In ihnen wird der Solist mit a) einer Tonzuspielung oder b) einem Flötenensemble konfrontiert, die ihm verschiedene Grade rhythmischer Freiheit oder rhythmischen Eingebundenseins abverlangt: im ersten Zwischenspiel hat er sich mit einem rubato aus dem starren Korsett der rhythmischen Begleitkanons zu lösen; im zweiten Zwischenspiel muß er einer fluiden Fläche der begleitenden Flötenstimmen (in diversen Tempi Viertel = 108, 112, 115, 118) eine metrisch freie Kadenz gegenüberstellen; im dritten Zwischenspiel ist er in eine kontinuierliche Beschleunigung und dann Verlangsamung eingebunden.
WILLST EINE WELT DU SCHAUN für Panflöte und Klavier ist eine Folge meditativer Miniaturen. 1: Willst eine Welt du schaun...; 2: In einem Korn von Sand; 3: In einer wilden Blume einen Himmel sehn; 4: So fasse die Unendlichkeit in einer Hand; 5: Und lass in einer Stund die Ewigkeit vergehn; von Ulrich Herkenhoff (Panflöte) auf der CD ART OF PAN eingespielt. Von der Hackbrettsolistin Birgit Stolzenburg wurde auch eine Version für Querflöte und Tenorhackbrett (UA Mai 2010) erarbeitet.
NEKYIA für Panflöte und Orgel (1987) beschreibt den Archetyp der Hadesfahrt: wer zum Leben will, muß - wie einst Orpheus auf dem Weg zu Eurydice - zum Tod hinabsteigen. Ein Mythos, der Archetyp aller Religionen (auch des Todeserlebnis der Schamanen als Weg der Initiation) der auch Inbegriff des Christentums ist: Der Weg zum ewigen Leben geht über den Tod am Kreuz. Folgerichtig heißt der meditative Schlußsatz, bei dem das Soloinstrument nach indischen Ragas geführt ist: LUX AETERNA. Noten bei Schott Music. Einspielung mit Panflöte mit Ulrich Herkenhoff (Panflöte) und Matthias Keller (Orgel) auf der CD PIPES & TUBES.
BAUMBILDER. 6 INTERLUDIEN FÜR BASSBLOCKFLÖTE UND TIEFE STREICHER (Sextett) thematisieren Charaktere des Keltischen Baumkalenders und wurden vom Solisten Stefan Temmingh auf der CD TALKING TREES 2009 eingespielt.
1: DIE ULME - Die Zuversicht / 2. DIE PAPPEL - Die Ungewissheit /
3: DIE KIEFER - Die Noblesse /4: DIE ZYPRESSE - Schatten des Todes /
5: DER OLIVENBAUM - Die Weisheit /6: DER AHORN - Die Eigenwilligkeit


