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Oper & Musicals

DAS PORTAL FÜR REGISSEURE UND INTENDANTEN.
Klicken auf die Titel führt zu Detailinfos und Hörbeispielen.


Die Musiktheaterwerke zeichnen sich aus durch stringente Dramaturgie (nicht zuletzt geschult durch die Zusammenarbeit mit vielen Filmregisseuren) und dem virtuosen Jonglieren zwischen artifiziellem Anspruch von modernem Musiktheater und der Hörerwartung eines breiten Publikums ("Abonnentenpublikum", nicht spezialisiert auf "Neue Musik"). Sensationell: 2004 gab es innerhalb von vier Monaten die Uraufführungen von drei großen Musiktheaterwerken "Bahnwärter Thiel" (Görlitz), "Nullvier. Keiner kommt an Gott vorbei" (Gelsenkirchen) und "Krabat oder die Erschaffung der Welt" (Bautzen)
Vier abendfüllende Werke und ein Stück für Kinderkonzerte sind beim Verlag Schott Musik International abrufbar (Klicken auf die grau gesetzten Titel führt zu Detailinformationen wie Besetzung, Vorwort, Klangbeispielen und zu den Pressestimmen). Zu jeder Oper liegt eine mit drei Kameras professionell aufgezeichnete und geschnittene Videoaufzeichnung vor (jeweils in Kurz- und Langversion), die beim Autor zur Ansicht angefordert werden kann.

DAS SALOME-PRINZIP
(komponiert 1982/83; UA 2002), Libretto von Enjott Schneider übersetzt nach der französischen Originalfassung von Oscar Wilde’s "Salomé". Mit solistischer Besetzung eine Kammeroper, kann mit großem Streicherapparat auch in großen Häusern gespielt werden. Ein in sich verschachteltes Werk (Oper reflektiert Oper), das bei seiner (um 20 Jahren verspäteten) Uraufführung mit Regine Herrmann in der Titelrolle wegen der dramatischen Stringenz und Intensität enthusiastisch gefeiert wurde. Erhielt im Ruhrgebiet Theaterpreise und Auszeichnungen.

ALBERT - WARUM?
(komponiert 1999; UA 1999). Ein Unikat der Musikgeschichte: aus einem Film wurde eine Oper! Das Libretto stammt vom Filmemacher Joseph Rödl, der seinen gleichnamigen und 1977 mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichneten Kinofilm opernwirksam umarbeitete und bei der Uraufführung auch selbst Regie führte. Kammeroper, die jedoch in großer Streicherbesetzung auch in großem Haus gespielt werden kann. Die Geschichte handelt vom authentischen Fall des Dorfdeppen Albert, der von Spott gekränkt und aus Sehnsucht zu seiner verstorbenen Mutter schließlich den Freitod sucht.

DIANA - CRY FOR LOVE
(komponiert 2000-2002; UA 2002). Songoper mit Soli, Chor, Ballett, Rockband, großes Orchester. Wolfgang Rögner zeichnete im Libretto die letzten Tage der englischen Prinzessin Diana nach, die im August 1987 mit ihrem Geliebten Dodi Al Fayed tödlich verunglückte, - ein Datum, das (nach zehn Jahren) besonders 2007 wieder ‚bühnenaktuell’ sein dürfte. Inhaltlich geht es um den "Mythos Diana" als Frau zwischen Sucht nach Liebe und Anerkennung und Flucht vor der (von ihr selbst beschworenen) Medienpräsenz. Ein Werk für das traditionelle Dreispartenhaus in Nachfolge der großen Musicals wie "My Fair Lady", "Evita", "West Side Story", das in seiner Stilistik zwischen Kurt Weill, "Rapzitativ" und den zwei lateinischen Finales nach apokalyptischen Texten des Johannes eine eigenständige Sprache gefunden hat.

BAHNWÄRTER THIEL
(komponiert 2003; UA 2004) Oper in acht Bildern nach der gleichnamigen novellistischen Studie von Gerhart Hauptmann (Libretto von Julia Cloot und Enjott Schneider). Stilistisch zwischen Expressionismus und postmoderner Artenvielfalt mit manchen Überraschungen, wird in düsteren Tönen der Naturalismus Gerhart Hauptmanns beschworen: Thiel als psychologisch ausgelotete Figur zwischen geistiger und fleischlicher Liebe (auch die verstorbene Frau hat in dieser Oper als seine Phantasmagorie Bühnenpräsenz bekommen) bringt am Ende Frau und Kind um und erinnert nicht nur deshalb an die Figur des Wozzeck. Der Chor als Kommentator und Repräsentant des bissiges "Dorfes" hat hier allerdings eine tragende Funktion. Die Uraufführung findet am 28.2.2004 im Theater Görlitz statt.


FÜR KINDERKONZERTE UND KINDERTHEATER

ALI UND DIE ZAUBERFLÖTE
Ein musikalisches Märchen für Kinder (Text nach einem afrikanischen Märchen von Peter Hanser-Strecker). Das etwa halbstündige Werk wurde im August 2002 im Staatstheater Mainz mit Karlheinz Böhm als Erzähler unter Leitung von GMD Gernot Sahler in der Fassung für Flöte, Harfe und Streicher uraufgeführt. Aufführungsmaterial bei Schott Musik International. Eine Fassung für Sinfonieorchester ist in Arbeit. Es erzählt eine spannende Geistergeschichte von Ali (mit seiner Flöte) und Amina (mit ihrer Fidel/Bratsche), die nicht nur gelesen, sondern auch szenisch dargestellt und getanzt werden kann.


WEITERE MUSIKTHEATERWERKE IN ARBEIT

"NULL VIER" – KEINER KOMMT AN GOTT VORBEI
Fußball-Musical in Auftrag von FC Schalke 04 zum Hundertjährigen Jubiläum; UA 9.5.2004 Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Libretto Michael Klaus, Songtexte: Michael Korth/ Bernd Matzkowski, Regie: Matthias Davids, Dirigent: Kai Tietje und die Neue Philharmonie Westfalen.

KRABAT - ODER DIE ERSCHAFFUNG DER WELT
Ballettoper (Chor, Ballett, Elektronik und Orchester) nach dem gleichnamigen Buch von Jurij Brezan und Bibeltexten eingerichtet von Wolfgang Rögner; Auftragswerk für das Sorbische Nationalensemble Bautzen, UA Bautzen 21.Mai 2004.

 

 
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